In der Sitzung des Beirats für Wirtschaftsförderung und Stadtmarketing am 11. Dezember 2013 wurde die aktuelle Situation sowie der Ausblick zur Breitbandversorgung in Sprockhövel thematisiert. Die Vorlage beschreibt die Notwendigkeit einer angepassten Internetinfrastruktur aufgrund des steigenden Datenbedarfs durch neue Endgeräte und die Zunahme von Home-Office-Tätigkeiten.
Nach Angaben der Verwaltung weichen die realen Übertragungsraten in Teilen des Stadtgebiets, unter anderem in Schee, Herzkamp, Obersprockhövel und Hiddinghausen, von den offiziellen Angaben des Breitbandatlas ab. Während die Telekom eine Versorgung von bis zu 6 Mbit/s angibt, werden vor Ort teilweise Raten von unter 2 Mbit/s oder sogar 1 Mbit/s verzeichnet. Da seitens der Telekom keine kurzfristigen Änderungen der Ausbaupläne absehbar sind und andere Anbieter wirtschaftliche Bedenken gegen Investitionen anmelden, wird auf ein Risiko für die zukünftige Datenversorgung hingewiesen.
In den Gewerbegebieten wird die Versorgung als nicht optimal und grenzwertig eingestuft, wobei bisher keine Ansiedlungen direkt auf die Breitbandlage zurückgeführt wurden. Zur Aufarbeitung der Lage wurden Berichte von Vertretern des Projekts BreitbandConsulting.NRW sowie eines Key Account Managers der Telekom eingeholt. Der Beirat sollte auf Basis dieser Ausführungen eine erste Einschätzung der Situation vornehmen und mögliche Zielvorstellungen formulieren.