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Mitteilungsvorlage

Aus- und Umbau Autobahnkreuz Wuppertal-Nord

KN-177/2026 15.06.2026 Planen und Umwelt

⚪ Beratungsfolge abgeschlossen kein expliziter Beschluss notiert

✦ KI-Zusammenfassung

Der Aus- und Umbau des Autobahnkreuzes Wuppertal-Nord, welches die A1, A43 und A46 verbindet, ist im Bundesverkehrswegeplan 2030 als Vorhaben mit vordringlichem Bedarf eingestuft. Die geplanten Maßnahmen umfassen den Ausbau von Fahrspuren sowie die Neuanlage von Auf- und Abfahrten auf einer Länge von 3,3 Kilometern. Ein wesentlicher Bestandteil des Projekts ist die Ersetzung der derzeitigen Ampelanlage durch eine kreuzungsfreie Verkehrsführung. Zudem sollen vier von sieben Brückenbauwerken erneuert werden. Die Anzahl der Fahrstreifen auf den Autobahnen bleibt dabei unverändert.

Die Planung sieht unter anderem neue Auffahrten von der Schwelmer Straße (L551) in Fahrtrichtung Bremen sowie in Fahrtrichtung Köln vor. Ebenso ist eine neue Abfahrt von der A1 in Richtung Köln geplant. Der Ausbau umfasst zudem die Verlegung bestehender Zufahrten zur A1 Richtung Schwelm und den Bau eines Überfliegers, um die kreuzungsfreie Verbindung zu den Autobahnen A43 und A46 zu gewährleisten. Ergänzend werden Anpassungen an der Straßenentwässerung sowie am Lärmschutz vorgenommen.

Im Rahmen einer Informationsveranstaltung der Außenstelle Hagen der Autobahn Westfalen wurden Bürgerinnen und Bürger über den Projektstand und den weiteren Planungsverlauf informiert. Dabei wurden Bedenken hinsichtlich des Baustellenverkehrs, möglicher Umleitungen sowie der Kosten-Nutzen-Relation geäußert. Die Verwaltung hat die Vorstellung der aktuellen Planung durch Vertreter der Autobahn GmbH in den zuständigen Ausschüssen angekündigt. Derzeit wird der Genehmigungsentwurf für das Planfeststellungsverfahren erstellt.

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