Interkommunale Entwicklung eines gemeinsamen Gewerbegebietes mit der Stadt Wuppertal an der Schmiedestraße
✦ KI-Zusammenfassung
Der Ausschuss für Stadtentwicklung und Denkmalschutz soll die Verwaltung beauftragen, die Abstimmungsgespräche mit der Stadt Wuppertal sowie dem Regionalverband Ruhr (RVR) fortzuführen. Ziel ist die Vorbereitung und Realisierung eines gemeinsamen interkommunalen Gewerbegebietes an der Schmiedestraße.
Die Stadt Wuppertal ist bezüglich dieser Entwicklung an die Verwaltung herangetreten und hat bereits eine Änderung des Regionalplans angestoßen. Eine Umsetzung des Vorhabens auf Wuppertaler Stadtgebiet setzt voraus, dass die Erschließung von Norden über die Schmiedestraße durch das Gebiet von Sprockhövel gesichert ist. Die betroffenen Flächen sind im aktuellen Flächennutzungplan als landwirtschaftliche Flächen ausgewiesen. Nach aktuellem Kenntnisstand weisen diese Flächen keine besondere ökologische Wertigkeit auf, wobei im Rahmen der künftigen Bauleitplanung notwendige Prüfungen zu Umwelt-, Natur- und Artenschutzbelangen durchgeführt werden müssen.
Die interkommunale Zusammenarbeit strebt eine abgestimmte Flächenentwicklung sowie eine gemeinsame Gewerbesteuerregelung an. Hintergrund ist der anhaltende Bedarf an Gewerbeflächen in Sprockhövel, insbesondere im Bereich Haßlinghausen, da bereits entwickelte Flächen wie im Bereich Tackenberg weitgehend veräußert sind. Zur Umsetzung des Vorhabens sind künftige Änderungen der Regionalpläne erforderlich, weshalb die weiteren Planungsabstimmungen mit den beteiligten Partnern und dem Regionalverband Ruhr vorgesehen sind.
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