Interkommunale Entwicklung eines gemeinsamen Gewerbegebietes mit der Stadt Wuppertal an der Schmiedestraße
✦ KI-Zusammenfassung
Der Rat soll die Verwaltung beauftragen, die Abstimmungsgespräche mit der Stadt Wuppertal sowie dem Regionalverband Ruhr (RVR) zur Vorbereitung eines gemeinsamen interkommunalen Gewerbegebietes an der Schmiedestraße fortzuführen. Ziel des Vorhabens ist die Schaffung eines abgestimmten Gewerbestandortes mit gemeinsamer Gewerbesteuerregelung, um den Bedarf an zusätzlichen Gewerbeflächen im Stadtgebiet, insbesondere im Bereich Haßlinghausen, zu decken.
Im Rahmen der Gespräche soll die Verwaltung verschiedene Aspekte prüfen und einbringen. Dazu gehören die Anwendung eines Kriterienkataloges zur Unternehmensansiedlung sowie die Auswirkungen der Flächenversiegelung auf das lokale Ökosystem, insbesondere auf den Stefansbach. Zudem sollen die erwartete Verkehrsentwicklung auf der Schmiedestraße hinsichtlich Lärmbelastung und möglicher Unfallhäufungen sowie die Auswirkungen der Gas- und Strominfrastruktur auf die Umsetzbarkeit des Gewerbegebiets untersucht werden.
Die für das Vorhaben in Betracht kommenden Flächen sind im aktuellen Flächennutzungsplan als landwirtschaftliche Flächen dargestellt. Eine Umsetzung des Projekts erfordert eine entsprechende Änderung der Regionalpläne. Die Verwaltung wird zudem beauftragt, die Perspektiven für die Entwicklung weiterer Gewerbeflächen im Zuge einer möglichen Regionalplanänderung zu prüfen.
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Beratungsfolge
- 09.07.2026Einstimmig,0 Enthaltung(en)