Prüfauftrag zur Errichtung eines Gymnasiums
✦ KI-Zusammenfassung
Die Beschlussvorlage 2019/222 befasst sich mit dem Prüfauftrag zur Errichtung eines Gymnasiums in Sprockhövel. Der Prozess geht auf einen Antrag einer Ratsfraktion aus dem Jahr 2017 zurück, der eine Untersuchung der Realisierungsmöglichkeiten auslöste.
Die Untersuchung der Verwaltung zeigt, dass die gesetzlich erforderliche Mindestschülerzahl von jährlich 81 Kindern für den Betrieb einer gymnasialen Oberstufe theoretisch durch die Prognosen der Grundschulabgänger erreicht werden könnte. Voraussetzung hierfür ist jedoch, dass die Schüler aus dem gesamten Stadtgebiet das neue Gymnasium in Sprockhövel besuchen.
Die Prüfung ergab zudem, dass für eine Genehmigung durch die Bezirksregierung Arnsberg ein regionaler Konsens mit den Nachbarkommunen sowie der Nachweis erforderlich sind, dass bestehende Schulen nicht gefährdet werden. In Gesprächen mit den Städten Hattingen und Gevelsberg wurde deutlich, dass diese keine Reduzierung ihrer bestehenden Schulgrößen beabsichtigen. Die Stadt Hattingens Stadtverordnetenversammlung hat bereits beschlossen, die Einrichtung eines Gymnasiums in Sprockhövel abzulehnen, um das Kursangebot an den dortigen Schulen nicht zu gefährden. Auch die Stadt Gevelsberg sieht keine Notwendigkeit für Veränderungen an der bestehenden Struktur.
Auf dieser Grundlage wird der Verwaltung im Ausschuss für Jugendhilfe und Schule vorgeschlagen, in einem konstruktiven Dialog mit den Städten Hattingen und Gevelsberg die Zukunftsfähigkeit der gymnasialen Bildung für Kinder aus Sprockhövel sicherzustellen.
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Beratungsfolge
- 05.06.2019kein Ergebnis hinterlegt