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Beschlussvorlage

Konzept für die Errichtung eines sogenannten "Bürgerwaldes" hier: Sachstand

2022/197 28.04.2022

⚪ Beratungsfolge abgeschlossen kein expliziter Beschluss notiert

✦ KI-Zusammenfassung

Die vorliegende Beschlussvorlage 2022/197 zum Sachstand des Konzepts für die Errichtung eines „Bürgerwaldes“ informiert den Ausschuss für Umwelt, Klimaschutz, Verkehr, öffentliche Sicherheit und Ordnung über den aktuellen Entwicklungsstand. Hintergrund ist ein Antrag der Fraktionen CDU und BÜNDNIS90/DIE GRÜNEN aus dem Jahr 2021, der die Verwaltung mit der Erarbeitung eines Konzepts beauftragte. Ziel ist die Schaffung von Flächen durch Baumpatenschaften, die unter anderem für persönliche Anlässe oder als Gedenken genutzt werden können. Die Verwaltung plant hierbei die Vergabe von Urkunden und Plaketten sowie die Sicherstellung der fachlichen Pflege durch den städtischen Bauhof oder externe Unternehmen.

Derzeit werden zwei Varianten geprüft: die flächige Waldpflanzung sowie die Anpflanzung von Alleestreifen entlang von Straßen oder Wegen. Da nach einer ersten Prüfung keine geeigneten bestehenden Waldbestandsflächen für eine reine Wiederaufforstung gefunden wurden, konzentriert sich die Planung nun auf die Prüfung von städtischen Flächen, die aktuell nicht mit Wald bestanden sind. Hierbei handelt es sich primär um Dauergrünland oder Brachflächen. Die Umsetzung dieser Erstaufforstungen ist von der Genehmigung der Forstbehörde sowie der Abstimmung mit der Unteren Naturschutzbehörde abhängig. Zudem müssen verwaltungsinterne Faktoren wie Pachtverträge, die Bodenbeschaffenheit und zukünftige Planungen berücksichtigt werden. Sobald die genehmigten Flächen feststehen, sollen die Pflanzpläne erstellt werden. Der Ausschuss wird über die Ergebnisse der weiteren Prüfungen und die Anträge auf Erstaufforstung informiert.

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