Zentraler Omnibusbahnhof Niedersprockhövel hier: Sachstand
✦ KI-Zusammenfassung
Die vorliegende Beschlussvorlage 2023/085 zum Sachstand des zentralen Omnibusbahnhofs (ZOB) in Niedersprockhövel Kirche befasst sich mit der notwendigen barrierefreien Umgestaltung der Anlage. Aufgrund der Vorgaben des Personenbeförderungsgesetzes sowie des Nahverkehrsplans des Ennepe-Ruhr-Kreises ist ein barrierefreier Ausbau erforderlich, um den aktuellen Standards zu entsprechen.
Im Rahmen der Planung wurden zwei Optionen untersucht: Die Weiterentwicklung des derzeitigen Standorts (Variante A) sowie die Errichtung eines neuen Busbahnhofs an der Kreuzung Bochumer Straße/Mühlenstraße (Variante B). Ein beauftragtes Ingenieurbüro erstellte hierzu Planungsvarianten und Gutachten. Die Untersuchungen ergaben, dass eine Umsetzung an beiden Standorten möglich ist, wobei beide Varianten spezifische Vor- und Nachteile aufweisen. Im Zuge einer Beteiligung der Öffentlichkeit sowie der Träger öffentlicher Belange im Sommer 2022 sprach sich die Mehrheit für den Verbleib am bisherigen Standort aus.
Nachdem der Rat sowie die zuständigen Ausschüsse für Stadtentwicklung und Denkmalschutz sowie für Umwelt, Klimaschutz, Verkehr, öffentliche Sicherheit und Ordnung die Fortführung des Verfahrens auf Basis der Variante A empfohlen beziehungsweise beschlossen haben, wurde die Verwaltung mit der weiteren Entwurfsplanung beauftragt. Die Planung für den Alternativstandort wird nicht weiterverfolgt. Die Verwaltung konkretisiert derzeit den Entwurf und führt Abstimmungen mit Trägern öffentlicher Belange sowie privaten Beteiligten durch. Ziel ist die Anmeldung des Vorhabens beim Verkehrsverbund Rhein-Ruhr zur Förderung bis zum 30. April 2023.
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