Sprockhövel Transparent

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Beschlussvorlage

Glückauf-Trasse hier: Asphaltierung

2023/015 09.02.2023 Planen und Umwelt

⚪ Beratungsfolge abgeschlossen kein expliziter Beschluss notiert

✦ KI-Zusammenfassung

Im Rahmen der Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Klimaschutz, Verkehr, öffentliche Sicherheit und Ordnung wurde über eine mögliche Asphaltierung der Glückauf-Trasse beraten. Hintergrund der Vorlage ist eine Anfrage des Ministeriums für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen. Das Ministerium erkundigte sich, ob eine Asphaltierung der Trasse als Option für die Stadt Sprockhövel in Betracht käme, um eine durchgängig gleichwertige Befahrbarkeit im Vergleich zu den geplanten Ausbaumaßnahmen in der Nachbarstadt Hattingen herzustellen.

Die Glückauf-Trasse ist Teil regionaler Radwegverbindungen und verbindet im Stadtgebiet die Ortsteile Niedersprockhövel, Obersprockhövel und Haßlinghausen. Der derzeitige Belag besteht überwiegend aus einer wassergebundenen Decke. Die Verwaltung führt aus, dass eine Asphaltierung zu höheren Geschwindigkeiten im Radverkehr führen und bestehende Konflikte zwischen Radfahrern und Fußgängern verschärfen könnte. Für eine konfliktfreie Nutzung wäre eine Verbreiterung der Trasse notwendig, was jedoch aufgrund topografischer Gegebenheiten und der Entwässerungssituation sowie der Notwendigkeit landschaftspflegerischer Ausgleichsmaßnahmen schwierig umsetzbar sei.

Zudem wird auf den Masterplan des Vereins Glückauf-Trasse e.V. verwiesen, der keine umfassende Änderung der Wegebeläge vorsieht. Die Verwaltung schlägt daher vor, die Trasse im derzeitigen Zustand zu belassen. Der Ausschuss hält eine Asphaltierung zum jetzigen Zeitpunkt nicht für sinnvoll.

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