Programm "Kinderfreundliche Kommune"
✦ KI-Zusammenfassung
Die Beschlussvorlage VL-24/2023 des Fachbereichs Jugend und Familie befasst sich mit der Frage eines Beitritts zum Programm „Kinderfreundliche Kommune“. In der Vorlage wird vorgeschlagen, zum jetzigen Zeitpunkt nicht dem Programm beizutreten.
Die Grundlage der Entscheidung bildet eine Vorstellung des Programms in einer Ausschusssitzung im Mai 2023. Das Programm verfolgt das Ziel, die Rechte von Kindern und Jugendlichen zu stärken, die Beteiligung dieser Altersgruppe an Entscheidungsprozessen zu fördern und Akteure zu vernetzen. Ein wesentlicher Bestandteil des Projekts ist die Erarbeitung eines Aktionsplanes nach einer Bestandsaufnahme.
Die Verwaltung führt aus, dass wesentliche Zielsetzungen des Programms in der Stadt bereits umgesetzt werden. So existiert ein installiertes Kinder- und Jugendparlament zur Förderung der politischen Beteiligung. Zudem arbeitet die Verwaltung im Rahmen des Programms „Kinderstark“ an einer kommunalen Gesamtstrategie für Kinder und Jugendliche, unter anderem durch den Aufbau eines Familienbüros. Eine Netzwerkkoordinatorin baut zudem die Präventionsstrukturen zum Kinderschutz aus. Da die entsprechenden Prozesse bereits laufen, sieht die Verwaltung einen potenziellen geringen Mehrwert durch eine externe Prozessbegleitung.
Ein Beitritt zum Programm würde jährliche Kosten in Höhe von 6.000 Euro für die ersten vier Jahre, ab 2024 dann 8.000 Euro, sowie den Einsatz von Personalressourcen im Umfang einer halben Stelle zur Folge haben. Ein späterer Beitritt bleibt ausdrücklich offen.
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Beratungsfolge
- 07.09.2023kein Ergebnis hinterlegt
- 23.08.2023kein Ergebnis hinterlegt