Aufstellung von Mietcontainern an der GGS Börgersbruch zur Unterbringung von Geflüchteten
✦ KI-Zusammenfassung
Die Zentrale Gebäudewirtschaft (ZGS) hat eine Beschlussvorlage zur Aufstellung von Mietcontainern an der GGS Börgersbruch vorgelegt. Ziel des Vorhabens ist die Schaffung von kurzfristigen Unterbringungskapazitäten für Geflüchtete, um eine dauerhafte Nutzung von Sporthallen zu vermeiden. Geplant ist die Errichtung entweder eines dreigeschossigen oder zweier doppelgeschossiger Containeranlagen auf einer Parkplatzfläche neben dem bestehenden Schulgebäude. Die Kapazität der geplanten Anlagen soll insgesamt 90 Personen ermöglichen. Die ZGS beabsichtigt, hierzu eine Bauvoranfrage bei der Verwaltung zu stellen, wobei derzeit noch geprüft wird, welche der beiden Varianten wirtschaftlicher umsetzbar ist.
Die finanziellen Auswirkungen umfassen monatliche Mietkosten in einer Spanne von 25.000 Euro bis 35.000 Euro sowie einmalige Investitionskosten von geschätzten 250.000 Euro für die Flächenvorbereitung, das Aufstellen, den Abbau sowie die Erstellung notwendiger Anschlüsse. Diese Kosten werden überplanmäßig aus dem städtischen Haushalt bereitgestellt. Weitere Kostenfaktoren wie Nebenkosten, Möblierung sowie Personalressourcen für die soziale Arbeit und die Hausmeisterverwaltung werden noch ermittelt.
Hinsichtlich der ökologischen Aspekte wird darauf hingewiesen, dass die Mietcontainer im Vergleich zu festen Containeranlagen einen höheren Energiebedarf aufweisen. Die Verwaltung strebt daher eine möglichst kurze Anmietungsdauer an, um die Auswirkungen auf die CO2-Bilanz der Stadt zu begrenzen. Der Beschluss durch den Rat ist für den 14. September 2023 vorgesehen.
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