Sprockhövel Transparent

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Beschlussvorlage

Finanzierung der Präventionsstelle "Sexualisierte Gewalt" der pro familia kizz Beratungsstelle EN Südkreis

VL-82/2023 15.11.2023 Fachbereich Jugend und Familie

⚪ Beratungsfolge abgeschlossen kein expliziter Beschluss notiert

✦ KI-Zusammenfassung

Die Beschlussvorlage VL-82/2023 des Fachbereichs Jugend und Familie sieht eine Beteiligung an der Restfinanzierung der Beratungsstelle „pro familia kizz“ im Bereich der Prävention sexualisierter Gewalt gegen Kinder und Jugendliche vor. Seit dem 1. Februar 2022 ist eine zusätzliche halbe Stelle im Bereich der Prävention besetzt, die unter anderem die fachliche Begleitung von Schutzkonzepten in Schulen und Kitas, Elternveranstaltungen sowie Kooperationen mit regionalen Akteuren umfasst.

Ursprünglich wurde für das Vorhaben im Jahr 2021 eine Kostenneutralität für die Kommunen angenommen, da die Personalkosten zu 80 Prozent durch das Land und die restlichen 20 Prozent durch andere Fördermittel von pro familia gedeckt werden sollten. Die Verwaltung stellt nun fest, dass diese Annahme nicht mehr zutrifft. Die Landesförderung erfolgt pauschal nach Durchschnittssätzen, was bei steigenden Tarifkosten zu einer geringeren Fördersumme führt. Zudem sind Sachkosten nicht durch das Land abgedeckt, und die Nutzung von Drittmitteln ist nicht planbar. Da Spenden nicht als dauerhafte Finanzierungsquelle für die langfristige Sicherung dienen können, ist eine kommunale Restfinanzierung erforderlich.

Der maximale jährliche Eigenanteil beläuft sich auf 12.000 Euro, der nach dem Einwohnerschlüssel auf die Städte Ennepetal, Breckerfeld, Schwelm, Gevelsberg und Sprockhövel aufgeteilt wird. Für Sprockhövel ergeben sich daraus jährliche Kosten in Höhe von etwa 2.400 Euro.

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