Zentraler Omnibusbahnhof Niedersprockhövel hier: Materialauswahl Pflasterflächen
✦ KI-Zusammenfassung
Die Beschlussvorlage VL-31/2024 des Fachbereichs Planen und Umwelt befasst sich mit der Materialauswahl für die Pflasterflächen am geplanten zentralen Omnibusbahnhof in Niedersprockhövel. Im Rahmen des barrierefreien Ausbaus des Busbahnhofs am Standort Kirche wurde nach vorangegangenen Standortprüfungen die Fortführung der Planung auf Basis der bestehenden Variante beschlossen. Die Verwaltung hat hierfür bereits Unterlagen für eine Förderung nach dem ÖPNV-Nordrhein Westfalen beim Verkehrsverbund Rhein-Ruhr eingereicht, wofür seit Oktober 2023 eine Einplanungsmitteilung vorliegt.
Eine beauftragte schalltechnische Untersuchung für den Bereich des Fritz-Lehmhaus-Weges ergab, dass die geplanten Änderungen durch die Busschleuse die Immissionsgrenzwerte der 16. BImSchV an den umliegenden Wohngebäuden deutlich unterschreiten. Ein schalltechnischer Konflikt oder ein Anspruch auf Schallschutzmaßnahmen besteht somit nicht.
Für die bauliche Umsetzung ist die Hauptfahrbahn voraussichtlich in Asphalt und die Busbereiche in Prägeasphalt auszuführen. Die Nebenanlagen wie Wartebereiche und Fußwege sollen gepflastert werden, wobei der Erhalt des historischen Ortskerns berücksichtigt werden soll. Zur finalen Entscheidung über die Pflasterflächen liegen Muster verschiedener Hersteller vor, die durch ein Planungsbüro vorgestellt werden. Die Verwaltung schlägt vor, den Arbeitskreis Materialauswahl einzuberufen, um die Auswahl der Flächen anhand dieser Muster abschließend zu treffen. Die genauen Baukosten für den Förderantrag können erst nach der finalen Materialfestlegung abschließend geschätzt werden.
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