Sprockhövel Transparent

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Beschlussvorlage

Aufstellung des Regionalplanes Ruhr hier: Beteiligung nach § 9 Raumordnungsgesetz (ROG) in Verbindung mit § 3 13 Abs. 1 Landesplanungsgesetz (LPlG) NRW

2018/472

⚪ Beratungsfolge abgeschlossen kein Ergebnis notiert

✦ KI-Zusammenfassung

Die Beschlussvorlage 2018/472 befasst sich mit der Beteiligung der Stadt Sprockhövel am Entwurf des Regionalplans Ruhr gemäß dem Raumordnungsgesetz. Der Regionalverband Ruhr hat die Stadt am 16. August 2018 formal beteiligt, wobei die Frist für Anregungen bis zum 1. März 2019 läuft. Der Entwurf enthält Festlegungen zu Siedlungs-, Gewerbe-, Industrie- und Freiraumbereichen. Durch die Rücknahme von Reserveflächen im Entwurf ist die Ausweisung neuer Flächen im Flächennutzungsplan der Stadt bis zum Jahr 2034 nicht möglich. Die zugrunde liegende Bedarfsberechnung auf Basis von Daten aus dem Jahr 2014 weist einen Bedarf von 16,8 ha aus, was bei vorhandenen Nettoreserven von 20,7 ha zu einem Minus von 3,9 ha führt.

Im Bereich der Siedlungsflächen sind Rücknahmen an der Bergstraße, der Hölterstraße und der Flurstraße vorgesehen. Die Fläche „Auf dem Spähen“ soll zur Kostenoptimierung erweitert werden, während andere Bereiche Anpassungen an den Bestand oder den Flächennutzungsplan erfahren sollen. Im Bereich der Gewerbe- und Industrieansiedlungsbereiche (GIB) wurden Nettoreserveflächen von 17,4 ha ermittelt, wobei ein Abschlag von 30 % aufgrund topografischer Faktoren vorgeschlagen wird. Bis 2034 ist die Ausweisung von etwa 6,8 ha möglich.

Die Verwaltung plant, im Rahmen der Stellungnahme eine großzügigere Lösung für Eigenentwicklungsortslagen wie Herzkamp, Hiddinghausen und Obersprockhövel anzustreben. Zudem soll der planfestgestellte Trassenverlauf der Umgehungsstraße L 70n übernommen werden. Im Bereich Naturschutz sieht der Entwurf Erweiterungen der Schutzflächen im Felderbachtal, am Paasbach und am Sprockhöveler Bach vor. Die Stadt beabsichtigt, die Anregungen in einer Stellungnahme an den Regionalverband Ruhr einzureichen, wobei eine gemeinsame Abstimmung mit anderen kreisangehörigen Städten angestrebt wird.

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Dokumente

Beratungsfolge

  • 13.12.2018
    kein Ergebnis hinterlegt

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